Die 10 Facebook Gebote (Teil 2)
Die Gebote 1 bis 5 stehen im ersten Teil der 10 Facebook Gebote.
6. Du sollst Dich nicht daneben benehmen!
Manchmal ist man einfach mal schlecht gelaunt und schnauzt jemanden unnötig hart an. Passiert das aber auf Facebook steht man vor ungleich größerem Publikum und entsprechend hitzig fallen manche Reaktionen aus. Schaukelt man sich dann im Streit gegenseitig hoch, verliert man irgendwann die Kontrolle über die Diskussion und sich selbst. Man sollte daher auch bei Meinungsverschiedenheiten unbedingt die Höflichkeit wahren, sonst steht man am Ende da wie ein Idiot, egal ob man im Recht war oder nicht.
7. Du sollst den Leuten nicht auf den Wecker fallen!
Facebook bietet viele Möglichkeiten anderen ordentlich auf die Nerven zu gehen: Man kann Leute völlig sinnlos anstupsen, um Klicks oder Likes betteln, nach diskreter Ablehnung prompt eine neue Freundschftsanfrage stellen oder jemanden einfach mit Nachrichten und Pinnwandeinträgen zumüllen. Warum man das besser lässt, muss ich hoffentlich niemandem erklären, schließlich mag keiner eine Nervensäge.
8. Du sollst nicht jedes Bild bei Facebook hochladen!
Allzu freizügige Urlaubsfotos und peinliche Saufbilder sollte man besser für sich behalten, bevor diese dank Facebook über den eigenen Freundeskreis hinaus die Runde machen. Generell gilt Vorsicht mit privaten Aufnahmen: Was einmal im Internet ist, bekommt man im Zweifel nicht wieder raus. Und auch bei Profilbildern sollte man sich sicher sein, schließlich sind die für alle sichtbar – auch für Nicht-Mitglieder von Facebook. Übrigens, wer sein Profilbild alle 2 Tage ändert, der wird auf andere eher bemüht als cool wirken.
9. Du sollst nachdenken, wieviel Du in Dein Profil schreibst!
Die eigene Profilseite gibt einem die Gelegenheit sich selbst darzustellen. Wie detailliert man das tut, ist natürlich jedem selbst überlassen. Jedoch sollte man bedenken, dass man sich als hundertmillionster Two-and-a-half-men-Fan nicht wirklich von anderen abhebt. Jeder mag die Simpsons und leckere Pizza, warum sollte man das an die große Glocke hängen? Und auch mit dem distinguiertesten Literaturgeschmack wird man auf Facebook keinen beeindrucken. Im Internet ist nämlich niemand von irgendwas beeindruckt.
10. Du sollst nicht auf Apps und Linkwürmer reinfallen!
Das grundlegende Problem von Apps und Linkwürmern ist, dass unbekannte Dritte Zugriff auf die eigenen Daten bekommen. Davon abgesehen sind diese ständigen Glücksnüße, Freundschaftsquizze und Farmville-Geschenke einfach lästig. Oft passiert es auch, dass man ein Video vermutet, klickt und dann unfreiwillig und automatisiert allen Freunden kund tut, dass einem dieser Link gefällt. Dabei handelt es sich so genannte Linkwürmer, die sich anhand dieser Empfehlungs-Technik verbreiten und im schlimmsten Fall die Opfer auf attackierende Webseiten umleiten – also erst gucken, dann klicken!
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Veröffentlicht am 16. März 2011
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