Die 10 Facebook Gebote (Teil 1)
Facebook liegt im Trend und hat in Deutschland inzwischen über 16 Millionen Mitglieder. Zeit also, mal ein paar grundlegende Tipps zu geben, wie man Facebook nutzen sollte – und wie besser nicht.
1. Du sollst nicht mit jedem befreundet sein!
Bei Facebook sollte man nicht jede Freundschaftseinladung annehmen. Insbesondere bei Unbekannten ist Vorsicht geboten, schließlich gewährt man jedem neuen Freund standardmäßig Zugriff auf sein Profil. Grundsätzlich empfiehlt sich der Einsatz von Listen. Im Übrigen ist auch die Anzahl der Facebook-Freunde kein Gradmesser dafür wie cool man ist. Wer 1000 Facebook-Freunde hat, der mag damit ein paar Leute beeindrucken, aber viele andere werden ihn für einen Selbstdarsteller halten.
2. Du sollst nicht jeden Mist posten!
Einige Leute scheinen zu glauben, dass die Welt das Recht hat wenigstens einmal pro Tag zu erfahren, was ihnen gerade im Kopf rumgeht. Tatsächlich kümmert es aber niemanden, ob man das Wetter gut, schlecht oder mittelmäßig findet, was es zu Mittag gab und wie langweilig es im Büro ist. Ein Tipp: Man poste nur, wenn man etwas wirklich Lustiges/Cleveres/Interessantes zu sagen hat. Qualität geht über Quantität – auch bei Facebook!
3. Du sollst nicht mit Deinen Meinungen hausieren gehen!
Wer auf Facebook seine Meinung zu kontroversen Themen zum Besten geben will, der sollte sich überlegen wer alles mitliest, denn bei emotional aufgeladenen Themen können schnell unangenehme Diskussionen entstehen. Wer etwa Beiträge anderer kommentiert, sollte wissen dass nicht nur der Angesprochene den Kommentar lesen kann, sondern mindestens auch alle seine Freunde. Man bedenke also die Wirkung seiner Worte, sonst stößt man Leute vor den Kopf und provoziert Feindseligkeiten.
4. Du sollst Privates nicht in der Öffentlichkeit ausbreiten!
Grundsätzlich kann man auf Facebook auf zwei Arten miteinander in Kontakt treten: Erstens über die Pinnwand, wo es jeder lesen kann, und zweitens per Nachricht, die nur der Angeschriebene zu sehen bekommt. Beide Wege haben ihren Sinn, denn sie erlauben es zwischen Privatem und Öffentlichem zu unterscheiden. Wer Privates allzu oft in der Öffentlichkeit ausbreitet wird damit Befremden auslösen und die Frage aufwerfen, was er damit bezweckt.
5. Du sollst nicht auf die Tränendrüse drücken!
Niemand findet Krebs, Kindesmisshandlung, Tierquälerei oder die Zerstörung der Umwelt gut. Nur wird das Kopieren einer Betroffenheits-Statusmeldung oder ein Klick auf “Gefällt mir” bei einer irgendeiner Gruppe niemandem helfen. Anstatt öffentlichkeitswirksam ein paar Krokodilstränen zu vergießen, wäre es sinnvoller sich wirklich zu engagieren. Und sei es durch eine Spende – auch wenn die Facebook-Freunde das vielleicht nicht mitkriegen.
Die Gebote 6 bis 10 findet Ihr im zweiten Teil der 10 Facebook Gebote.
Veröffentlicht am 16. März 2011
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